8. August 2024
Elektrisches Peak Shaving – Reduzierung der CO2-Emissionen mit EVnSteven

Elektrisches Peak Shaving ist eine Technik zur Reduzierung der maximalen Leistungsnachfrage (oder Spitzenlast) in einem Stromnetz. Dies wird erreicht durch das Management und die Steuerung der Last im Netz während Zeiten hoher Nachfrage, typischerweise durch verschiedene Strategien wie:
Lastverschiebung
Verschiebung des Energieverbrauchs in Zeiten mit niedrigerer Nachfrage. Zum Beispiel könnten industrielle Prozesse oder Großverbraucher ihre Abläufe so planen, dass sie nachts oder während anderer Zeiten mit geringerer Nachfrage laufen.
Dezentrale Erzeugung
Nutzung lokaler Energiequellen, wie Solarpanels oder Windturbinen, zur Stromerzeugung während Spitzenzeiten, wodurch die vom Netz bezogene Leistung reduziert wird.
Energiespeichersysteme
Einsatz von Batterien oder anderen Energiespeichermethoden, um Strom während der Nebenzeiten zu speichern und ihn dann während der Spitzenzeiten abzugeben. Dies hilft, die Lastkurve abzuflachen und die Spitzenlast im Netz zu reduzieren.
Lastmanagement (Demand Response)
Anreize für Verbraucher, ihren Energieverbrauch während Spitzenzeiten zu reduzieren. Dies kann Preismechanismen wie zeitabhängige Tarife umfassen, bei denen Strom während Spitzenzeiten teurer ist, was Nutzer dazu ermutigt, ihren Verbrauch auf günstigere Nebenzeiten zu verlagern.
Energieeffizienzmaßnahmen
Implementierung energieeffizienter Technologien und Praktiken, um den Gesamtenergiebedarf dauerhaft zu senken und somit die Spitzenlasten zu reduzieren.
Vorteile des Peak Shavings
Kosteneinsparungen
Die Reduzierung der Spitzenlast kann die Energiekosten für Verbraucher und Versorgungsunternehmen senken, da der Bedarf an teuren Spitzenkraftwerken, die nur bei hoher Nachfrage eingesetzt werden, minimiert wird.
Netzstabilität
Peak Shaving trägt zur Stabilität und Zuverlässigkeit des Stromnetzes bei, indem es das Risiko von Überlastungen und möglichen Stromausfällen verringert.
Reduzierte Infrastrukturkosten
Durch die Senkung der Spitzenlast können Versorgungsunternehmen teure Aufrüstungen der Übertragungs- und Verteilungsinfrastruktur hinauszögern oder vermeiden.
Umweltvorteile
Die Verringerung des Bedarfs an Spitzenkraftwerken, die oft weniger effizient und umweltschädlicher sind als Grundlastkraftwerke, kann zu niedrigeren Treibhausgasemissionen und anderen Umweltbelastungen führen.
Beispiel im Bereich EV-Laden
Beim Laden von Elektrofahrzeugen (EV) kann Peak Shaving bedeuten, dass EVs außerhalb der Spitzenzeiten geladen werden oder Vehicle-to-Grid (V2G)-Technologie genutzt wird, bei der EVs gespeicherte Energie während Spitzenzeiten zurück ins Netz einspeisen. Dies hilft, die zusätzliche Last durch das EV-Laden zu steuern und die Nutzung erneuerbarer Energiequellen zu optimieren.
Reduzierung der CO2-Emissionen mit EVnSteven
Die EVnSteven-App fördert das Laden über Nacht außerhalb der Spitzenzeiten an kostengünstigen Level-1-(L1)-Steckdosen in Wohnungen und Eigentumswohnungen. Indem Nutzer ermutigt werden, ihre EVs außerhalb der Spitzenzeiten zu laden, hilft EVnSteven, die Spitzenlast zu reduzieren, was zu erheblichen CO2-Emissionsminderungen führt. Diese Strategie unterstützt nicht nur die Netzstabilität und senkt Kosten, sondern trägt auch zu einer nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Zukunft bei.